Podiumsgespräch


Spenden: Gegen akute Not, für das Glücksgefühl oder möglichst effektiv?

Freitag, 10. März 2017

Türöffnung 19.30 Uhr, 20.00 Uhr Podium

Der Eintritt ist frei (Kollekte).


Menschen spenden aus sehr verschiedenen Gründen: Betroffenheit angesichts von Elend und Armut, Mitgefühl mit Opfern von Naturkatastrophen, die damit verbundene Dankbarkeit für das eigene Wohlergehen, religiöse Motive, aber auch der Glaube an den Fortschritt. Die Organisationen, die unsere Gesprächsgäste vertreten, sprechen die Spenderinnen und Spender ganz unterschiedlich an. Dies verspricht eine interessante Diskussion. Soll man Projekte im Inland unterstützen, Betroffene von Naturereignissen begünstigen oder die Hilfsgelder möglichst rational verteilen?


Die Gesprächsgäste


Janique Behman-Blattmann ist in Wädenswil aufgewachsen. Sie studierte katholische Theologie und beschäftigte sich anschliessend in Ägypten mit Arabisch und Islamwissenschaften und war für verschiedene Hilfsorganisationen und NGOs tätig. Heute arbeitet sie als Seelsorgerin in Ittigen bei Bern. Sie engagiert sich daneben für die Bewegung des Effektiven Altruismus, die sich unter anderem für die Bekämpfung der globalen Armut einsetzt. Dazu zählt sie auf die Verbindung von Empathie und rationalem Denken.

Brigitte Steimen arbeitete nach dem Studium der Geschichte in der Verwaltung verschiedener Städte. Nach einer Zusatzausbildung in Betriebswirtschaft übernahm sie die Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes und war danach als stellvertretende Generalsekretärin in der Bildungsdirektion des Kantons Zürich tätig. Seit 2011 ist sie Direktorin der Stiftung Bühl in Wädenswil. Sie setzt sie sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung oder Lernbehinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen und sich beruflich und sozial integrieren können.

Priska Spörri ist in Bäch SZ aufgewachsen, arbeitete nach dem Studium der Geschichte als Journalistin (u.a. Tagesschau SRF) und war danach als Delegierte für das IKRK in Kolumbien, Sudan, Kenia und Sierra Leone tätig. Danach wechselte sie in die Unternehmenskommunikation, wo sie erst Leiterin der Medienstelle von Swiss International Air Lines war und anschliessend für die Kommunikationsabteilung der UBS arbeitete. Seit 2009 ist sie Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Glückskette, die mit der SRG zusammen nationale Spendensammlungen durchführt.



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